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Funktionelle Orthonomie und Integration (FOI) ist ein ganzheitliches Therapiekonzept 


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Die Funktionelle Orthonomie und Integration (FOI®) ist ein ganzheitliches Behandlungskonzept, das sich auf die Bewegungszusammenhänge im menschlichen Körper spezialisiert. Die zentrale Annahme der FOI ist, dass nahezu alle Beschwerden des Bewegungsapparats auf statische oder funktionelle Störungen zurückzuführen sind – und dass der Körper immer als Ganzes auf solche Störungen reagiert. Statt Symptome isoliert zu betrachten, sucht die FOI gezielt nach den ursächlichen Blockaden, die oft an ganz anderen Stellen liegen als die Beschwerden selbst.


Was ist das Besondere an FOI?

Im Gegensatz zu vielen anderen Therapieformen konzentriert sich die FOI nicht nur auf den Bereich, der schmerzt – sie analysiert das gesamte Körpersystem. Denn häufig sind z. B. Rückenschmerzen die Folge einer alten Fußfehlstellung, eines Beckenschiefstands oder einer Blockade in der Halswirbelsäule. Das FOI-Konzept betrachtet den Körper als ein verkettetes System, in dem jedes Gelenk und jede Bewegungseinheit Einfluss auf die anderen hat.

Der therapeutische Grundgedanke lautet: „Wo der Schmerz ist, ist selten die Ursache.“

1. Systematische Blockierungs- und Kompensationsketten
2. Berücksichtigungen von Forschungen über Faszien
3. Auswirkungen von Verschiebungen auf Statik, Muskulatur und Faszien
4. Wiederherstellung der Funktion


Behandlung mit System

Die FOI basiert auf einem strukturierten und logischen Behandlungsaufbau. Zuerst erfolgt eine detaillierte funktionelle Untersuchung, bei der alle Gelenke – von der Wirbelsäule über Becken und Schultern bis hin zu Armen, Beinen und Kiefer – überprüft werden. So lassen sich Fehlstellungen, Bewegungseinschränkungen oder sogenannte "Blockierungsketten" erkennen.

Die Behandlung erfolgt ausschließlich manuell, mit sanften, aber gezielten Mobilisationstechniken. Ziel ist es, die normale Beweglichkeit der Gelenke wiederherzustellen, die Körperstatik auszugleichen und die natürliche Bewegungsbalance wiederherzustellen. Häufig spüren Patient:innen schon nach wenigen Sitzungen eine deutliche Erleichterung.


Anwendungsgebiete der FOI

Die Funktionelle Orthonomie und Integration kann bei einer Vielzahl von Beschwerden eingesetzt werden, unter anderem bei:

 

Rückenschmerzen, Bandscheibenproblemen, ISG-Blockaden

Schulter-, Nacken- und Kieferbeschwerden (z. B. CMD)

Beckenschiefstand, Beinlängendifferenzen

Gelenkschmerzen (Knie, Hüfte, Sprunggelenk, Ellenbogen etc.)

Skoliose oder Haltungsschwächen

Tinnitus, Schwindel, Spannungskopfschmerzen

Beschwerden nach Unfällen oder Operationen

Chronischen Bewegungseinschränkungen


Auch bei Beschwerden ohne klar erkennbare Ursache oder wenn andere Therapien nicht die gewünschte Wirkung zeigen, kann FOI eine sinnvolle Behandlungsalternative sein.


FOI – für wen geeignet?

Die FOI ist grundsätzlich für Menschen jeden Alters geeignet – vom Kind bis ins hohe Alter. Sie ist besonders empfehlenswert für Patient:innen mit:

▪️ wiederkehrenden oder chronischen Beschwerden

▪️ komplexen oder „therapieresistenten“ Symptomen

▪️ funktionellen Beschwerden ohne organischen Befund

▪️ Bedarf nach einer ganzheitlichen Sichtweise


Ziel der FOI-Therapie

Das Ziel der Funktionellen Orthonomie und Integration ist nicht nur die Symptomlinderung, sondern eine nachhaltige Verbesserung der Statik und Funktion des Körpers. Damit werden Schmerzen nicht nur kurzfristig beseitigt, sondern es wird gleichzeitig daran gearbeitet, die Ursachen zu beheben und Rückfälle zu vermeiden.


 

Zu beachten!

Da wir gerade in der Ausbildung zu FOI uns befinden, ist eine Abrechnung über die Zusatzversicherungen noch nicht möglich. Gerne lassen wir unser Wissen in all unsere Behandlungstechniken einfliessen.

TherapiePunkt Mahr